ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht

Konzernlagebericht 196 Nr. Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen 1) 2) Art der Auswirkung bzw. Risiko / Chance 3) Zeithorizont 3) Angaben zur Wertschöpfungskette bei Auswirkungen 3) Unterthema: Soziale Inklusion von Verbraucher:innen und Endnutzer:innen S4-A-5 Durch ein erweitertes Angebot an Straßen- und Schienenfahrzeugen (inkl. durchgängiger Barrierefreiheit) ist das Reiseangebot für möglichst viele Kund:innen nutzbar. Positiv – Eigene Geschäftstätigkeiten – Vorgelagerte- und nachgelagerte Wertschöpfungskette S4-A-6 Hohe Preise können dazu führen, dass bestimmte Personengruppen ausgeschlossen werden und Unzufriedenheit entsteht. Negativ Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeiten – Nachgelagerte Wertschöpfungskette S4-A-7 Das Angebot einer durchgängigen und flächendeckenden Mobilitätskette (inkl. First und Last Mile) verbessert das Mobilitätsangebot für Verbraucher:innen und Endnutzer:innen. Positiv Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeiten – Nachgelagerte Wertschöpfungskette 1) Wesentliche Auswirkungen sind als tatsächlich zu erachten, außer es wird explizit auf Gegenteiliges hingewiesen. ESRS 2.SBM-3.48.c. 2) Aufgrund der Erstanwendung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse gemäß ESRS gibt es keine Änderungen zum vorangegangenen Berichtszeitraum. ESRS 2.SBM- 3.48g. 3) ESRS 2.SBM-3.48.c. Strategie Interessen und Standpunkte der Interessensträger Die Einbeziehung der Interessen, Standpunkte und Rechte der Verbraucher:innen und Endnutzer:innen wird Kapitel E.1 „Allgemeine Angaben“ unter „Interessen und Standpunkte der Interessenträger:innen“ dargestellt. ESRS S4.SBM-2 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Die Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen sind in Kapitel E.1 „Allgemeine Angaben“ unter „Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen“ abgebildet und können in diesem Abschnitt bei Bedarf nachgelesen werden. Die wesentlichen Erkenntnisse daraus sind in der oben stehenden Übersichtstabelle zu finden. ESRS S4.SBM-3.10.b, c, d Die wesentlichen Stakeholder:innen des ÖBB Konzerns in Bezug auf Verbraucher:innen und Endnutzer:innen sind: – Fahrgäste und Nutzer:innen der ÖBB Angebote (B2C): Die wichtigste B2C-Gruppe des ÖBB Konzerns in Bezug auf Verbraucher:innen und Endnutzer:innen sind Kund:innen, die die Infrastruktur des Bahnhofs nutzen, mit den Zügen oder Bussen des Personenverkehrs unterwegs sind oder für die First und Last Mile auf bestehende Angebote von ÖBB 360° oder Rail&Drive zurückgreifen. Die ermittelten wesentlichen Auswirkungen, die in der obenstehenden Übersichtstabelle zu sehen sind, betreffen alle Kund:innengruppen des ÖBB Konzerns gleichermaßen, ebenso das finanzielle Risiko S4-F-1. Einzig die Auswirkungen S4-A-4, S4-A-5 und S4-A-6 betreffen folgende Personengruppen im Speziellen: – Personen mit niedrigem verfügbarem Einkommen für Reisen – Mobilitätseingeschränkte Reisende (z. B. Menschen im Rollstuhl oder Reisende mit Sehbehinderung) Verbraucher:innen und Endnutzer:innen sind bei der Nutzung des Angebots des ÖBB Konzerns nicht von Produkten betroffen, die für sie schädlich sein können oder das Risiko einer chronischen Krankheit erhöhen. Ebenso stellen die Angebote des ÖBB Konzerns keine Gefahr dar, das Recht auf Privatsphäre, den Schutz personenbezogener Daten, die freie Meinungsäußerung oder das Recht auf Nichtdiskriminierung einzuschränken. Die Nutzer:innen sind nicht auf genaue und zugängliche produkt- oder dienstleistungsbezogene Informationen wie Handbücher oder Produktetiketten angewiesen, um eine potenziell schädliche Nutzung zu vermeiden. Außerdem nutzt der Konzern keine Marketing- und Verkaufsstrategien, die sich direkt an Kinder oder finanziell schutzbedürftige Personen wenden. ESRS 2.SBM-3.10.a, 12 | LB159

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