ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht

Konzernlagebericht 208 Ziel: Vorreiterrolle Barrierefreiheit weiter ausbauen Status 1) Zielumfang 2) Dieses Ziel betrifft den gesamten ÖBB Konzern (In- und Ausland). In Umsetzung Methodik 3) Um die Zugänglichkeit des Systems Eisenbahn für alle Menschen gleichermaßen zu gewährleisten – also auch für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität – will der ÖBB Konzern das barrierefreie Angebot bis hin zu einer vollständigen Barrierefreiheit erweitern. Wesentliche Änderungen 4) Keine Änderung zum Vorjahr. Maßnahme Etappenplan 5) 6) Im Jahr 2006 hat die ÖBB-Holding AG zusammen mit Verantwortlichen der Teilkonzerne und Expert:innen den Etappenplan gemäß § 19 Bundes- Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) für den ÖBB Konzern gesamthaft entwickelt. Die im Etappenplan (2006 bis 2015) enthaltenen Maßnahmen wurden mit den Behindertenorganisationen diskutiert. Anfang 2016 haben die Konzerngesellschaften ihre Vorhaben aktualisiert und neue Umsetzungspläne für weitere Verkehrsstationen (Bahnhöfe und Haltestellen mit Personenhalt) und die Fahrzeugflotte erstellt. Diese Unternehmenspläne korrespondieren mit dem sogenannten Nationalen Umsetzungsplan (NIP), den das BMK für Österreich gemäß TSI-PRM59 herausgegeben und veröffentlicht hat. 2018 wurden die bereits umgesetzten Maßnahmen und weitere Ziele bis 2027 in Form von Stakeholder:innen-Dialogen, bei denen unter anderem Vertreter:innen der Behindertenorganisationen und des Parlaments anwesend waren, vorgestellt und diskutiert. Dieser Informations- und Abstimmungsprozess erfolgt in Abständen von ein bis zwei Jahrenund fand zuletzt im Herbst 2023 statt. In Umsetzung – zeitlich unbegrenzt Maßnahme Technische Weiterentwicklung des Online-Angebots 5) 7) Auch die Onlineservices der ÖBB werden im Hinblick auf ihre Barrierefreiheit laufend verbessert. Die technische Weiterentwicklung stellt sicher, dass Services wie die Website oder die ÖBB App weiterhin kompatibel mit den gesetzlichen Anforderungen des Web-Zugänglichkeits-Gesetzes sind. Dabei erfüllt der Konzern die rechtlichen Vorgaben der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). In Umsetzung – zeitlich unbegrenzt Maßnahme Schulungen 5) 6) Die regelmäßige Schulung aller Mitarbeiter:innen in der Begleitung von Menschen mit Behinderung unterstützt beim Abbau von Barrieren, beim Angebot eines inklusiven und respektvollen Serviceerlebnis und bei den konzernweiten Anstrengungen, die Bedürfnisse aller Kund:innen bestmöglich zu erfüllen. In Umsetzung – zeitlich unbegrenzt Maßnahme Vorbereitung auf Gesetzesänderung 5) 7) Der ÖBB Konzern bereitet sich vorab auf kommende Gesetzesänderung vor (z.B. Aktualisierung des Nationalen Integration Plans (NIP) und des European Accessibility Act EAA), um bei deren Inkrafttreten etwaige Änderungen effizient implementieren zu können. In Umsetzung – zeitlich unbegrenzt Maßnahme Konzernplattform Barrierefreiheit 5) 7) 2012 wurde die Konzernplattform Barrierefreiheit gegründet, um eine konzernweit einheitliche Umsetzung von Barrierefreiheit für Mobilitätskund:innen zu gewährleisten. Als strategische Steuerungsplattform verfolgt sie das Ziel, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicherzustellen. Hier arbeiten Expert:innen aus verschiedenen Teilkonzerngesellschaften zusammen und tauschen sich regelmäßig aus. Mindestens zweimal jährlich finden Sitzungen der Konzernplattform statt, um den fachlichen Dialog zu fördern. In Umsetzung – zeitlich unbegrenzt 1) ESRS 2.MDR-T.80.j; ESRS 2.MDR-A.68.e 2) ESRS 2.MDR-T.80.c 3) ESRS 2.MDR-T.80.a, f 4) ESRS 2.MDR-T.80.i, j 5) ESRS 2.MDR-A.68.a, b, c. 6) Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im Inland auf Ebene der betreffenden Teilkonzerngesellschaft(en). 7) Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im Inland und konzernweit. | LB171

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