ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht
209 Konzern- lagebericht Ziel: Ausbau First und Last Mile Angebote (integrierte Mobilität weiter forcieren) Status 1) Zielumfang 2) Ziel ist der Aufbau der First- und Last-Mile-Angebote vom und zum Bahnhof in Österreich In Umsetzung Methodik 3) Die Reiseketten von Fahrgästen im Öffentlichen Verkehr auch über den Bahnhof hinaus zu denken und Lösungen für die erste und letzte Meile zu entwickeln, war die Aufgabenstellung eines interdisziplinären Teams, zusammengesetzt aus Mitarbeiter:innen mehrerer Konzerngesellschaften, im Rahmen des konzerninternen Innovationsprogramms. Seit dem Abschluss des Programms wird der Ausbau der First und Last Mile Angebote als MaaS Ökosystem (MaaS = Mobility as a Service) im Konzern weiterverfolgt. Dafür arbeiten die Teilkonzerngesellschaften ÖBB- Personenverkehr AG (Fachbereich New Mobility & 360°), Österreichische Postbus AG und Rail Equipment GmbH & Co KG gemeinsam am Ausbau und Betrieb der jeweiligen Mobilitätsservices und -produkte. Wesentliche Änderungen 4) Keine Änderung zum Vorjahr. Maßnahme Postbus Shuttle 5) 6) Das Postbus Shuttle soll die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen speziell im ländlichen und suburbanen Raum abdecken. Es ergänzt den bestehenden öffentlichen Verkehr und schafft dort neue Verbindungen, wo bislang kein Angebot besteht. In Umsetzung – zeitlich unbegrenzt Maßnahme Rail & Drive 5) 7) Unter der Marke „ÖBB Rail & Drive“ werden Fahrzeuge den Bahnkund:innen zur Verfügung gestellt. Dies vereinfacht den Zugang zum Bahnsystem, steigert die Kund:innenzufriedenheit und erhöht die intermodale Wettbewerbsfähigkeit. Dieses System wird kontinuierlich verbessert und weiter ausgebaut. In Umsetzung – zeitlich unbegrenzt Maßnahme ÖBB 360° 5) 8) Das niederschwellige Angebot für die erste und letzte Meile verbessert das Mobilitätsangebot für Verbraucher:innen und Endnutzer:innen. Dazu zählen: – Einfache Buchbarkeit von Tickets der gesamten Mobilitätskette in der wegfinder App – Entwicklung von maßgeschneiderten Mobilitätskonzepten in Kooperation mit Städten, Gemeinden, Tourismusregionen und Unternehmen – Bereitstellung von Mobilitätsservices (E-Scooter, Bike-Sharing, Car-Sharing, Shuttle Services) In Umsetzung – zeitlich unbegrenzt 1) ESRS 2.MDR-T.80.j; ESRS 2.MDR-A.68.e 2) ESRS 2.MDR-T.80.c 3) ESRS 2.MDR-T.80.f,a 4) ESRS 2.MDR-T.80.i, j 5) ESRS 2.MDR-A.68.a, b, c. 6) Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im Inland für die Österreichische Postbus AG. 7) Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im Inland für die ÖBB-Infrastruktur AG. 8) Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im Inland für die ÖBB-Personenverkehr AG. Die in diesem Kapitel dargestellten Maßnahmen umfassen solche, die positive Auswirkungen sukzessive erweitern und negative minimieren. Darüber hinaus verfügt der ÖBB Konzern über Abhilfemaßnahmen, um den ad-hoc auftretenden, negativen Auswirkungen schnell und unkompliziert begegnen. Kommt es z. B. zu Beeinträchtigungen im Reiseablauf oder zu Sicherheitsvorfällen, greifen festgelegte Prozesse, welche die Verbraucher:innen und Endnutzer:innen bestmöglich unterstützen. Diese umfassen u.a. Hilfeleistungen wie Mahlzeiten, Erfrischungen, Unterbringungen oder Erstattungen im Verzögerungs- oder Verspätungsfall sowie Haftungen im Schadensfall. 46 Da hohe Preise ebenfalls eine negative Auswirkung auf die Kund:innen haben können, deckt das Angebot des ÖBB Konzerns ein breites Preisspektrum ab und zielt auf unterschiedliche Nutzer:innengruppen und ihre Bedürfnisse ab. Verschiedene Vorteilskarten sowie Ticketaktionen, Sparschiene-Tickets oder auch das Interrail-Ticket geben den Kund:innen die Möglichkeit, das preislich für sie attraktivste Angebot zu finden 47 . ESRS S4-4.31.b, c 46 Angabe in Zusammenhang mit den negative Auswirkungen S4-A-1, S4-A-2, S4-A-3. 47 Angabe in Zusammenhang mit der negativen Auswirkung S4-A-6. LB172 |
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