ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht

211 Konzern- lagebericht E.4. Governance Informationen G1 Unternehmensführung Im Rahmen einer verantwortungsvollen Governance verfolgen die ÖBB eine Ausrichtung, die auf Transparenz, Integrität und nachhaltigem Erfolg basiert. So setzt der Konzern auf eine werteorientierte Unternehmenskultur, sorgt für die Einhaltung rechtlicher Vorgaben und den konsequenten Schutz von Hinweisgeber:innen. Durch Lobbying bringen die ÖBB ihre Expertise in politische Entscheidungsprozesse ein, um faire Rahmenbedingungen für den Schienenverkehr zu fördern. Zudem werden langfristige und stabile Lieferantenbeziehungen gepflegt, um den reibungslosen Ablauf in den vielfältigen Bereichen des Konzerns zu gewährleisten. Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane sowie deren Zusammensetzung, Aufgaben und Zuständigkeiten und ihr Fachwissen in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte sowie Aspekte der Unternehmensführung werden in Kapitel E.1 „Allgemeine Angaben“ unter „Governance“ bei „Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsratsorgane“ dargestellt. ESRS G1.GOV-1.5.a, b Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen Die allgemeine Vorgehensweise zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen sind in Kapitel E.1 „Allgemeine Angaben“ unter „Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen“ abgebildet und kann in diesem Abschnitt bei Bedarf nachgelesen werden. ESRS G1.IRO-1.6 Die Wirkung der gesetzten Maßnahmen des ÖBB Konzerns zur Reduktion von negativen Auswirkungen auf Umweltverschmutzung im Sinne der ESRS wird im Bericht nicht als positive Auswirkung, sondern als gesetzte Maßnahme ausgewiesen, um negative Auswirkungen zu verhindern und zu vermindern. Aus den Verfahren zur Ermittlung der wesentlichen Auswirkungen, Chancen und Risiken sind folgende Ergebnisse für den ÖBB Konzern hervorgegangen: Nr. Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen 1) 2) Art der Auswirkung bzw. Risiko / Chance 3) Zeithorizont 3) Angaben zur Wertschöpfungskette bei Auswirkungen 3) Unterthema: Unternehmenskultur G1-A-1 Die Verankerung von Verantwortlichkeiten und Strukturen in Form von Policies, Organisationshandbüchern etc. gewährleistet das gemeinsame Handeln entlang der festgesetzten Unternehmenswerte und -strategien. Positiv Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeiten – Vorgelagerte Wertschöpfungskette – Nachgelagerte Wertschöpfungskette G1-A-2 Eine fehlende Unternehmenskultur führt zu Desorganisation und mangelnder Zielklarheit, dies kann sich negativ auf die Produktivität auswirken. Ohne eine einheitliche Kultur können ethische Standards und Verantwortlichkeiten unklar sein, dies begünstigt Fehlverhalten oder Regelverstöße. (potenziell) Negativ Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeiten G1-F-1 Die Nichtumsetzung von gesetzlichen Anforderungen kann zu Strafzahlungen, Imageschäden und Bonitätsschäden führen. Risiko Mittelfristig Unterthema: Schutz von Hinweisgeber:innenn (Whistleblower:innen) G1-A-3 Entgegen den regulatorischen Vorgaben wird die Anonymität von Hinweisgeber:innen nicht gewahrt und / oder werden unzulässige (Vergeltungs-)Maßnahmen gegen Hinweisgeber:innen ergriffen. (potenziell) Negativ Mittelfristig – Eigene Geschäftstätigkeiten – Vorgelagerte Wertschöpfungskette – Nachgelagerte Wertschöpfungskette 1) Wesentliche Auswirkungen sind als tatsächlich zu erachten, außer es wird explizit auf Gegenteiliges hingewiesen ESRS 2.SBM-3.48.c. 2) Aufgrund der Erstanwendung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse gemäß ESRS gibt es keine Änderungen zum vorangegangenen Berichtszeitraum ESRS 2.SBM- 3-48.g. 3) ESRS 2.SBM-3.48.c. LB174 |

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