ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht
Konzernlagebericht 74 Fortschritte in der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie unterrichtet. Informationen zu Verfahren, Kontrollen und Vorgängen im Bereich der Governance finden sich im Kapitel E.1 „Allgemeine Angaben“ unter „Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung“. Weiterführende Informationen zum Risikomanagement des ÖBB Konzerns sind in Kapitel B.2. „Wesentliche Risiken und Ungewissheiten“ des Konzernlageberichts zu finden. ESRS 2.GOV-1.22.c, d 1) Summe der Eigentümervertreter:innen und Belegschaftsvertreter:innen. Fähigkeiten und Fachkenntnisse zur Überwachung der Nachhaltigkeitsaspekte Ökologische Verträglichkeit und soziale Verantwortung sind in der ÖBB Konzernstrategie genauso verankert wie erfolgreiches Wirtschaften. Um diesem Nachhaltigkeitsanspruch gerecht zu werden, ist das Wissen um die internationalen Vorgaben mittlerweile unerlässlich. Um den Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen des ÖBB Konzerns nachhaltigkeitsbezogenes Fachwissen zugänglich zu machen, wurde mit Juni 2024 die gesamtkonzernale ESG-Upskilling- Schulung sowohl in Deutsch als auch Englisch ausgerollt. So können sie ihre Verantwortung im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte gemäß der Sorgfaltspflicht und unter Berücksichtigung der ESG-Regulatorik umfassend wahrnehmen. Fokus des ESG-Upskillings liegt auf ÖBB-relevanten Regularien, auf rechtlichen Pflichten und Anforderungen sowie auf potenziellen Risiken, Chancen und dem Mehrwert für die ÖBB. Für die Aufsichtsräte, Vorstände sowie Geschäftsführer:innen des ÖBB Konzerns ist die Teilnahme am ESG-Upskilling verpflichtend. Damit konnte bei den Aufsichtsräten eine Schulungsquote von 100 % erreicht werden. Bei den Vorständen und Geschäftsführer:innen lag die Quote zum Stichtag 31.12.2024 bei 94 %. ESRS 2.GOV-1.22.d, 23.a, b Information und Nachhaltigkeitsaspekte, mit denen sich die Verwaltungs-, Leitung- und Aufsichtsorgane des Unternehmens befassen Nachhaltigkeitsverständnis Nachhaltigkeit bedeutet für die ÖBB, in Generationen zu denken und nicht nur in Geschäftsjahren. Durch die Verknüpfung von erfolgreichem Wirtschaften, ökologischer Verträglichkeit und sozialer Verantwortung werden die Chancen genutzt, die den klimatischen und gesellschaftlichen Wandel begleiten. Die ÖBB binden seit mehreren Jahren Nachhaltigkeit in alle Konzernabläufe ein – denn Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind mittlerweile zentrale Themen und Anliegen der Bevölkerung, der Kund:innen und Geschäftspartner:innen. Auch das Finanzwesen in Europa treibt unter anderem mit der EU-Taxonomie-Verordnung und der Ende 2022 in Kraft getretenen „Corporate Sustainablity Reporting Directive“ (kurz: CSRD) diese Nachhaltigkeitsentwicklung voran. Bereits im Jahr 2020 wurde mit der Definition von 17 Nachhaltigkeitsbausteinen die Basis gelegt, um Nachhaltigkeitsmanagement vernetzt im ÖBB Konzern zu verankern und bestehende Strukturen effizient zu nutzen. Die Strukturierung und der Aufbau der ÖBB Nachhaltigkeitsstrategie erfolgte anhand der ökonomischen, ökologischen und sozialen Wirkungsdimensionen, auf Grundlage der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs) sowie unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer gezielten Stakeholder:innen-Befragung (Wesentlichkeitsanalyse 2018). Diversität der Mitglieder der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane der ÖBB-Holding AG ESRS 2.GOV-1.21.a, b, d, e 2024 Geschäftsführende Mitglieder in Köpfen 2 davon Frauen in Prozent 50,0 davon Männer in Prozent 50,0 davon divers in Prozent 0 Nicht geschäftsführende Mitglieder 1) in Köpfen 12 davon Frauen in Prozent 50,0 davon Männer in Prozent 50,0 davon divers in Prozent 0 Vertretung der Beschäftigten in Köpfen 4 davon Frauen in Prozent 25,0 davon Männer in Prozent 75,0 davon divers in Prozent 0 Unabhängige Gremienmitglieder in Prozent 100 | LB37
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