Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 120 S1-8 Tarifvertragliche Abdeckung und sozialer Dialog Der Prozentsatz der Angestellten des ÖBB Infrastruktur-Konzerns, die unter einen Tarifvertrag fallen, liegt bei 99,8 % (Vj: 99,8 %). S1-9 Diversitätskennzahlen 2025 2024 Diversitätskennzahlen ÖBB Infrastruktur- Konzern Stichtag 31.12. Frau Mann divers Frau Mann divers Oberste Führungsebene in Köpfen | in % *) 59 | 18,8 254 | 81,2 0 | 0,0 52 | 17,0 254 | 83,0 0 | 0,0 Mitarbeiter:innen in Köpfen 19.175 18.987 davon unter 30 Jahre alt 5.180 4.917 davon 30 bis 50 Jahre alt 7.167 6.764 davon über 50 Jahre alt 6.828 7.306 *) Oberste Führungsebene = 1 oder 2 Ebenen unter Vorstandsmitgliedern / Geschäftsführer:innen (Verwaltungsorgane) und Aufsichtsratsgremium (Aufsichtsorgange). S1-10 Angemessene Entlohnung Zur Beurteilung der angemessenen Entlohnung der Mitarbeiter:innen des ÖBB Infrastruktur-Konzerns wurden die in Unterkapitel „S1-1“ und „S1-4 S1-5“ angeführten Konzepte und Maßnahmen festgelegt, zudem legen nationale Gesetzgebungen die Anforderungen an eine angemessene Entlohnung im Einklang mit den geltenden Referenzwerten fest. S1-14 Kennzahlen für Gesundheitsschutz und Sicherheit Im ÖBB Infrastruktur-Konzern wird eine Zertifizierung nach ISO 45001 (Arbeitsschutzmanagementsystem) durchgeführt. Von diesem Managementsystem sind 100 % der Mitarbeiter:innen (Vj: 100 %) des ÖBB Infrastruktur-Konzerns abgedeckt. Gesundheitsschutz und Sicherheit ÖBB Infrastruktur-Konzern 2025 2024 Zahl der Todesfälle infolge arbeitsbedingter Verletzungen 1) 0 0 Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle 1) 282 332 Quote der meldepflichtigen Arbeitsunfälle 1) 2) 10,1 12,0 Zahl der Ausfallstage aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen und Todesfolgen infolge von Arbeitsunfällen in Bezug auf die ÖBB Mitarbeiter:innen 8.338 7.934 Arbeitsunfallsrate pro 1.000 Mitarbeiter:innen (ASX) 3) 4) 11,8 14,4 Zahl der Todesfälle infolge arbeitsbedingter Verletzungen „anderer Arbeitskräfte“ die an den Standorten des Unternehmens tätig waren. 0 1 1) Die Kennzahlen beinhalten ÖBB Mitarbeiter:innen sowie Mitarbeiter:innen externer Unternehmen, die über Leasingverträge angestellt sind. 2) Lost-Time-Injury-Rate (LTIR): Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen bezogen auf eine Million Anwesenheitsstunden. 3) Arbeitsunfallrate: Arbeitsunfälle > 3 Tage von ÖBB Mitarbeiter:innen in Österreich und Mitarbeiter:innen externer Unternehmen, die über Leasingverträge angestellt sind, bezogen auf 1.000 Mitarbeiter:innen (im ÖBB Konzern als Kennzahl „Arbeitssicherheitsindex ASX“ kommuniziert). 4) ASX findet ausschließlich für die ÖBB-Infrastruktur AG Anwendung. Eine Angabe der Zahl der Fälle meldepflichtiger arbeitsbedingter Erkrankungen, ist aufgrund der geltenden gesetzlichen Einschränkung zur Erhebung dieser Daten nicht möglich (siehe ASVG_B KUVG). Die Meldepflichten beziehen sich auf Arbeitsunfälle und (festgestellte) Berufskrankheiten, die in einem ursächlichen Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit stehen. Der Dienstgeber hat grundsätzlich keine Informationen über die Art der Erkrankung der Mitarbeiter:innen bzw. auch kein Recht auf Diagnoseauskunft. Aus diesem Grund kann die ÖBB keine diesbezüglichen Daten angeben. Im Jahr 2024 wurde jedoch erstmals die Anzahl der Berufskrankheiten erhoben. Dabei wurden für 2025 fünf Fälle (Vj: 7) von durch Schall verursachter Schwerhörigkeit und zwei Fälle von Hauterkrankungen infolge UV-Exposition (Vj: 0) gemeldet.

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