Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 122 S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette S2 Übersicht Im Folgenden findet sich eine Übersicht der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen: Nr. Wesentliche IRO 1) 2) Art der Aus- wirkung bzw. Risiko / Chance Zeithorizont Angaben zur Wertschöpfungskette bei Auswirkungen S2-A-1 Verletzungen der Rechte von Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette aufgrund der Nichteinhaltung des Verhaltenskodex für Lieferanten (potenziell) Negativ Langfristig – Vorgelagerte Wertschöpfungskette – Nachgelagerte Wertschöpfungskette 1) Wesentliche Auswirkungen sind als tatsächlich zu erachten, außer es wird explizit auf Gegenteiliges hingewiesen. 2) Es gibt es keine Änderungen bei den bestehenden Auswirkungen, Risiken und Chancen zum vorangegangenen Berichtszeitraum. SBM-2 Interessen und Standpunkte der Interessenträger:innen Die Einbeziehung der Interessen, Standpunkte und Rechte der Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette wird in Unterkapitel „ESRS 2 SBM-2“ dargestellt. SBM-3 Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Die ÖBB berücksichtigen bei der Beschaffung von Dienstleistungen und Produkten soziale Grundsätze und ökologische Kriterien. Diese fließen individuell maßgeschneidert und rechtssicher in Ausschreibungsbestandteile ein. Das Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen wird in Unterkapitel „ESRS 2 IRO- 1“ beschrieben. Folgende Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette sind von den genannten wesentlichen Auswirkungen umfasst: Art der Arbeitskräfte Wesentliche Auswirkung Arbeitskräfte, die am Standort des Unternehmens arbeiten, aber nicht zur eigenen Belegschaft gehören S2-A-1 Arbeitskräfte, die für das Unternehmen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette tätig sind S2-A-1 Arbeitskräfte, die für das Unternehmen in der nachgelagerten Wertschöpfungskette tätig sind S2-A-1 Arbeitskräfte, die im Betrieb eines Gemeinschaftsunternehmens oder einer Zweckgesellschaft mit Beteiligung des berichterstattenden Unternehmens tätig sind S2-A-1 Arbeitskräfte (aus den genannten oder sonstigen Kategorien), die aufgrund ihrer inhärenten Merkmale oder besonderer Umstände besonders anfällig für negative Auswirkungen sind, wie Mitglieder einer Gewerkschaft, Wanderarbeitnehmende, Heimarbeitskräfte, Frauen oder junge Arbeitskräfte S2-A-1 Die ÖBB stellen hohe Anforderungen sowohl an die Arbeitsbedingungen im eigenen Unternehmen als auch in der gesamten Wertschöpfungskette und setzen dahingehend vielfältige Maßnahmen. Das soll zur Schaffung und Aufrechterhaltung attraktiver und sicherer Arbeitsstellen beitragen. Grundlage für die Zusammenarbeit mit Lieferanten bilden die allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie der Verhaltenskodex für Lieferanten (Supplier Code of Conduct), die wichtige soziale und ökologische Anforderungen in der Zusammenarbeit mit den ÖBB festhalten. Lieferanten aus wesentlichen Warengruppen werden zur Durchführung einer externen Nachhaltigkeitsbeurteilung aufgefordert. Zusätzlich halten Qualitäts-, soziale und ökologische Ausschreibungskriterien sowie weitere Vertragsbestandteile Nachhaltigkeitsanforderungen fest. Nicht zuletzt legt der ÖBB Einkauf, wo es möglich ist, Wert auf den Abschluss langfristiger Verträge, um Planbarkeit für Lieferanten sowie die Versorgungssicherheit zur fördern. Einen weiteren Schwerpunkt legen die ÖBB auf Maßnahmen, um Klein- und Mittelunternehmen zu unterstützen, beispielsweise indem teilweise große Ausschreibungen in kleinere Lose unterteilt werden.

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