Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 134 Nr. Wesentliche IRO 1) 2) Art der Auswirkung bzw. Risiko / Chance Zeithorizont Angaben zur Wertschöpfungskette bei Auswirkungen Unterthema: Persönliche Sicherheit von Verbraucher:innen und Endnutzer:innen S4-A-1 Bestreifung der Bahnhöfe trägt zum Sicherheitsgefühl der Kund:innen bei. Positiv Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeit – Nachgelagerte Wertschöpfungskette S4-A-2 Unfälle wie Brände und betriebliche Vorfälle am Streckennetz (inkl. Bahnhöfe) können zu Verletzungen von Personen führen. Negativ Kurzfristig – Nachgelagerte Wertschöpfungskette S4-F-1 Sicherheitsvorfälle auf Eisenbahnanlagen inkl. Eisenbahnkreuzungen führen zu erhöhten Kosten und Reputationsschäden. Risiko Kurzfristig Unterthema: Soziale Inklusion von Verbraucher:innen und Endnutzer:innen S4-A-3 Bereitstellung des ÖBB-Carsharings (Rail&Drive) ermöglicht den Kund:innen die flexible Weiterreise vom und zum Bahnhof. Positiv Kurzfristig – Nachgelagerte Wertschöpfungskette S4-A-4 Bahnhöfe und Stationen ohne barrierefreien Zugang erschweren Kund:innen deren Nutzung. Negativ Kurzfristig – Nachgelagerte Wertschöpfungskette 1) Wesentliche Auswirkungen sind als tatsächlich zu erachten, außer es wird explizit auf Gegenteiliges hingewiesen. 2) Es gibt es keine Änderungen bei den bestehenden Auswirkungen, Risiken und Chancen zum vorangegangenen Berichtszeitraum. Ein Thema wurde im Vergleich zum Vorjahr neu aufgenommen. SBM-2 Interessen und Standpunkte der Interessenträger:innen Die Einbeziehung der Interessen, Standpunkte und Rechte der Verbraucher:innen und Endnutzer:innen wird in Unterkapitel „ESRS 2 SBM-2“ dargestellt. SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Das Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zuge der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse wird im Unterkapitel „ESRS 2 IRO-1“ näher beschrieben. Die wesentlichen Erkenntnisse daraus, sind im Unterkapitel „S4 Übersicht“ zu finden. Die wesentlichen Stakeholder:innen des ÖBB Infrastruktur-Konzerns in Bezug auf Verbraucher:innen und Endnutzer:innen sind Fahrgäste & Nutzer:innen der ÖBB Angebote (B2C). Die wichtigste B2C Gruppe des ÖBB Konzerns in Bezug auf Verbraucher:innen und Endnutzer:innen sind Kund:innen, die die Infrastruktur des Bahnhofs nutzen, mit den Zügen oder Bussen des Personenverkehrs unterwegs sind oder für die First und Last Mile auf bestehende Angebote von ÖBB 360° oder Rail&Drive zurückgreifen. Die ermittelten wesentlichen Auswirkungen und Risiken, die im Unterkapitel „S4 Übersicht“ zu sehen sind, betreffen alle Kund:innengruppen des ÖBB Infrastruktur-Konzerns gleichermaßen. Eine Ausnahme bildet die Auswirkung S4-A-4, welche speziell für mobilitätseingeschränkte Reisende (z. B. Menschen im Rollstuhl oder Reisende mit Sehbehinderung) gilt. Verbraucher:innen und Endnutzer:innen sind bei der Nutzung des Angebots des ÖBB Infrastruktur-Konzerns nicht von Produkten betroffen, die für sie schädlich sein können oder das Risiko einer chronischen Krankheit erhöhen. Ebenso gefährden die Angebote des ÖBB Infrastruktur-Konzerns nicht das Recht auf Privatsphäre oder den Schutz personenbezogener Daten und sie schränken auch nicht die freie Meinungsäußerung oder das Recht auf Nichtdiskriminierung ein. Die Verbraucher:innen und Endnutzer:innen sind nicht auf genaue und zugängliche produkt- oder dienstleistungsbezogene Informationen wie Handbücher oder Produktetiketten angewiesen, um eine potenziell schädliche Nutzung zu vermeiden. Außerdem nutzt der ÖBB Infrastruktur-Konzern keine Marketing- und Verkaufsstrategien, die sich direkt an Kinder oder finanziell schutzbedürftige Personen wenden.
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