Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 29 ESRS 2 BP-2 Angaben im Zusammenhang mit konkreten Umständen Konkrete Umstände gemäß ESRS- Anforderung Angaben zu konkreten Umständen Zeithorizonte Die Zeithorizonte für die Nichtfinanzielle Erklärung wurden in Übereinstimmung mit den ESRS- Standards vorgenommen und wie folgt definiert: – Kurzfristig: Berichtszeitraum des Abschlusses – Mittelfristig: vom Ende des kurzfristigen Berichtszeitraums bis zu fünf Jahren – Langfristig: mehr als 5 Jahre Schätzungen zur Wertschöpfungskette Schätzungen bei Kennzahlen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette betreffen folgende Themen und werden an entsprechender Stelle gemäß den Anforderungen näher erläutert: – E1 Klimawandel – E5 Kreislaufwirtschaft Quellen für Schätzungen und Ergebnisunsicherheiten Quellen für Schätzungen und Ergebnisunsicherheiten betreffen folgende Themen und werden an entsprechender Stelle gemäß den Anforderungen näher erläutert: – E1 Klimawandel – E5 Kreislaufwirtschaft Änderungen bei der Erstellung oder Darstellung von Nachhaltigkeitsinformationen Nachhaltigkeitsinformationen werden wie im Vorjahr im Zuge der Nichtfinanziellen Erklärung entsprechend den Anforderungen der ESRS offengelegt. Nach Möglichkeit werden Vorjahreswerte inkl. deren Veränderungen zum aktuellen Berichtsjahr entsprechend der Anforderungen der ESRS ausgewiesen. Fehler bei der Berichterstattung in früheren Berichtszeiträumen Geringfügige Anpassungen von Vorjahresangaben sind in den jeweiligen Kapiteln mit Fußnote ausgewiesen und erläutert. Eine wesentliche Korrektur fehlerhafter Informationen aus dem Vorjahr in der Abfalltabelle im Kapitel E5-5 ist ebenfalls mit einer Fußnote gekennzeichnet und näher erläutert. Angaben aufgrund anderer Rechtsvorschriften oder allgemein anerkannter Verlautbarungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung Es werden keine Angaben aufgrund anderer Rechtsvorschriften oder allgemein anerkannter Verlautbarungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung angegeben. Aufnahme von Verweisen Die Nichtfinanzielle Erklärung ist Teil des Lageberichts des Geschäftsberichts der ÖBB- Infrastruktur AG. Alle Informationen zu ESRS-Anforderungen sind in der Nichtfinanziellen Erklärung enthalten, hinsichtlich der Ereignisse nach dem Bilanzstichtag wird auf die Note 36 im Konzernabschluss verwiesen. Stufenweise Angabepflicht Der ÖBB Infrastruktur-Konzern überschreitet die durchschnittliche Zahl von 750 Beschäftigten zum Bilanzstichtag 31.12.2025 und nimmt daher die stufenweise Angabepflicht gemäß ESRS 1 Anlage C, die ausschließlich für Unternehmen mit weniger als 750 Beschäftigte gilt, nicht in Anspruch. ESRS 2 GOV-1 Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane Die ÖBB-Infrastruktur AG ist für die strategische Steuerung des ÖBB Infrastruktur-Konzerns zuständig. Der Vorstand der ÖBB-Infrastruktur AG besteht im Jahr 2025 aus drei Personen, die in ihrer Rolle mit der gebotenen Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit eine ordnungsgemäße Geschäftsführung sicherstellen. Mag. a Silvia Angelo begann ihre Karriere als Mitarbeiterin und stellvertretende Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit. Ihre anschließenden Tätigkeiten in Brüssel, darunter als Leiterin des ÖGB-Büros, ermöglichten es ihr, wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln. In den Folgejahren erweiterte sie ihre Kompetenzen als Bereichsleiterin Wirtschaft bei der Arbeiterkammer Wien, als Klubsekretärin der SPÖ für Budget, Finanzen und Wirtschaft im Parlament Wien sowie später als Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik der Arbeiterkammer Wien. Seit 2017 ist sie für das Ressort Finanzen, Services, Immobilien verantwortlich. Durch ihre externen Funktionen, beispielsweise als Generalrätin der Österreichischen Nationalbank (OeNB), bringt sie zusätzliche Expertise in ihre Position als Vorstandsmitglied der ÖBB-Infrastruktur AG ein. DI in Judith Engel, MBA, MSc, MSc startete ihre berufliche Laufbahn in einem Zivilingenieurbüro als Planerin im Bereich Eisenbahn- und Straßenbau. In den Folgejahren konnte sie durch die Position als Projektleiterin des Wiener Hauptbahnhofs, als Bereichsleiterin für Planung, Bau und Bestandsmanagement bei der Flughafen Wien AG und Leiterin des Rahmenbauprogramms der Wiener Kliniken für den Wiener Gesundheitsverbund sowie Leiterin Sektion IV „Verkehr, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilien, Innovation und Technologie“ fundierte Kenntnisse und Fachwissen aufbauen. Zusätzlich bringt sie Erfahrung aus ihrer Tätigkeit in verschiedenen Aufsichtsräten und ehrenamtlichen Vorstandspositionen, beispielsweise als Vorstandsmitglied für die Österreichische Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft und der Österreichischen Bautechnik Vereinigung, mit. Seit 2022 ist sie Vorstandsmitglied der ÖBB-Infrastruktur AG und leitet das Ressort Netzausbau und Infrastrukturbereitstellung.
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