Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 43 Im Jahr 2025 wurde die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse des ÖBB Infrastruktur-Konzerns federführend durch das Nachhaltigkeitsteam der ÖBB-Infrastruktur AG aktualisiert. Die Auswirkungen sowie nachhaltigkeitsbezogenen Risiken und Chancen wurden evaluiert und einzelne Formulierungen bzw. Bewertungen nachgeschärft. Die weiterhin enge Einbindung der Kolleg:innen aus dem Risikomanagement trug maßgeblich zum Verständnis der spezifischen Anforderungen in Bezug auf die finanzielle Wesentlichkeit bei. Zudem wurde wie im Vorjahr ein Abgleich mit den bestehenden Risiken und Chancen aus dem Risikomanagement durchgeführt, um eine konsistente und umfassende Analyse zu gewährleisten. Nach Abgleich sollen weiterhin bestehende Nettorisiken in das Enterprise-Risk-Management- Bestandsportfolio (ERM) aufgenommen werden. Eine wesentliche Unterscheidung der Priorisierung zwischen Nachhaltigkeitsrisiken und anderen Arten von Risiken ist hierbei nicht vorgesehen. Einbindung der Stakeholder:innen Teil der Durchführung der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse ist die regelmäßige Einbindung relevanter Stakeholder:innen und Interessengruppen. Im Juni 2025 hat ein Round Table mit relevanten Branchenvertreter:innen stattgefunden. Es wurden Chancen und Risiken für Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette besprochen. Die Ergebnisse flossen in die Aktualisierung der Wesentlichkeitsanalyse 2025 ein. Ergebnis der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse Die Vorständ:innen des ÖBB Infrastruktur-Konzerns haben das Ergebnis der Aktualisierung der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse 2025 im Frühjahr 2026 beschlossen und der Aufsichtsrat wurde über das Ergebnis informiert. Zu den Themenstandards „E3 Wasser- und Meeresressourcen“ sowie „E2 Umweltverschmutzung“ wurden für das Berichtsjahr 2025 keine wesentlichen Auswirkungen, Risiken oder Chancen ermittelt.

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