Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 67 Ziel Steigerung des Dekarbonisierungsgrades (Streckenelektrifizierung und Akku) auf 85 % bis 2030 Reduktion THG- Emissionen Wirtschafts- tätigkeit EU- Taxonomie Status Zielumfang Dekarbonisierte Strecken beinhalten sowohl den Anteil der streckenseitig (Elektrifizierung), aber auch fahrzeugseitig (Akkuzugeinsatz) dekarbonisierten Strecken an der Gesamtlänge der betriebenen Strecken. In Umsetzung Methodik Neu aufgenommenes Ziel zur Dekarbonisierung von Strecken, welches zusätzlich zur Streckenelektrifizierung die technologische Weiterentwicklung sowie infrastrukturelle Maßnahmen widerspiegelt (Betrieb von Strecken mit Akkutriebzügen). Das Ziel wurde im Berichtsjahr festgelegt. Maßnahme Mehrphasiger Elektrifizierungsplan Die Umsetzung des mehrphasigen Elektrifizierungsplans beinhaltet u. a.: Schaffung der Voraussetzungen für alternative Antriebstechnologien (z. B. Akkutriebwagen) auf Nebenstrecken und Verschubbereichen sowie Umsetzung weiterer Elektrifizierungsmaßnahmen auf Strecken. n. a. (Enabler Rolle) CCM/CCA 6.14. In Umsetzung Anpassung an den Klimawandel Der ÖBB Infrastruktur-Konzern verfolgt seit Jahren einen ganzheitlichen Ansatz zur Anpassung an den Klimawandel, der von Forschungsprojekten bis zur praktischen Umsetzung diverser Präventionsmaßnahmen reicht. Forschungsprojekte liefern essenzielle Erkenntnisse für die Entwicklung gezielter Anpassungsmaßnahmen, die anschließend in die Praxis umgesetzt werden. Operative Maßnahmen basieren sowohl auf aktuellen Forschungsergebnissen als auch auf der langjährigen Erfahrung im Umgang mit Naturgefahren. Übergeordnete Klimarisikoanalysen bieten darüber hinaus wertvolle Informationen für die kontinuierliche Überwachung und Steuerung von Klimarisiken, um die Resilienz der Geschäftstätigkeiten gegenüber klimatischen Veränderungen zu gewährleisten. Die Ziele und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel leiten sich aus den strategischen Stoßrichtungen ab. Diese festgelegten Ziele und Maßnahmen dienen dazu, wesentliche physische Klimarisiken zu reduzieren. Der ÖBB Infrastruktur- Konzern setzt eine Vielzahl von Maßnahmen im Bereich des Naturgefahrenmanagements um. Die angeführten Maßnahmen stellen dabei lediglich einen Auszug aus dem Gesamtmaßnahmenportfolio dar. Ziel Zieljahr Zielniveau Einheit / KPI Basisjahr Basisjahr- wert Wert 2025 Wert 2024 Kon- zepte Wesent- liche IRO Entlang ausgewählter Streckenabschnitte wird bis Ende 2030 die Streckenbetroffenheit von flachgründigen Rutschungen von bis zu 100 km pro Jahr ermittelt 2030 800 km 2023 100,0 335,6 170,0 E1-K-2 E1-F-1 Bewirtschaftung von bis zu 90 km Bahnbegleitwald pro Jahr zur Reduktion von Störungen durch Baumwürfe und -brüche bis Ende 2030 2030 740 km 2023 110,0 281,1 194,4 E1-K-2 E1-F-1 Durchführung einer Klimarisikoanalyse für alle wesentlichen Klimagefahren für nicht betriebsnotwendige Immobilien 2025 100 % an Gebäuden 2024 0,0 100 0,0 E1-K-2 E1-F-2 Erstellung eines Maßnahmenplans für 100 % der exponierten nicht betriebsnotwendigen Immobilien für wesentliche Klimarisiken 2030 100 % an Gebäuden 2025 0,0 0,0 n.a. E1-K-2 E1-F-2 100 % der nicht betriebsnotwendigen Gebäude sind klimaresilient 1) 2050 100 % an Gebäuden 2025 0,0 0,0 n.a. E1-K-2 E1-F-3 Maßnahmen zum Hochwasserschutz 2) werden bei 9 exponierten Tunnelbauwerken (gem. Prioritätenliste) bis 2027 umgesetzt 2027 9 Anzahl Tunnel 2025 0 0 n.a. E1-K-2 E1-F-3 Anteil der Projekte mit durchgeführter Analyse zu Klimarisiken in Infrastrukturentwicklungen von Neu- und Ausbauvorhaben 2030 100 % an Projekten 2025 0,0 0,0 n.a. E1-K-2 E1-F-2 1) Die Gebäude halten den im Zeitpunkt der Maßnahmenplanung abschätzbaren Folgen des Klimawandels stand und sind an veränderte Klimabedingungen angepasst. 2) Z. B. Portalschotts, Aufrüstung der Pumpanlagen etc.
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