Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 91 Ziel Ressourcenzuflüsse Ressourcen- abflüsse Kreislaufwirtschaftsgrundsätze R-Grundsätze (Auslegung siehe vorhergehende Darstellung) Produkte* Technisches Material Biologisches Material Produkte* Abfälle R1: Vermeiden R2: Umdenken R3: Reduzieren R4: Wiederver- wenden R5: Reparieren R6: Aufbereiten R7: Wieder- aufbereiten R8: Umfunkt- ionieren R9: Recycling R10: sonstige Verwertung Nachhaltigkeitsbeurteilung Betonabbruch Verwertungsquote Betonabbruch Beschaffung relevanter Warengruppen Gleisschotter Rückgewinnung Wiedereinbau gebrauchter Betonschwellen Betonschwellenverkauf Wiedereinbau gebrauchter Schienen Dosieranlagen Rücknahmekonzepte Beschaffung Reinigungschemie Gesteigerte Reststoffverwertung Neubau und Renovierung Kreislauffähiger Materialeinsatz Schulungen Um den weiteren Beitrag der in Unterkapitel „E5-2 E5-3“ dargestellten Ziele zu den Perspektiven der Primärmaterialeinsparung sowie der Materialnutzungsrate und den Stufen der europäischen Abfallhierarchie 43 darzustellen, wurden diesen die R-Grundsätze der Kreislaufwirtschaft zugewiesen. Dadurch ist es möglich, den Beitrag der im Unterkapitel „E5-2 E5-3“ genannten Ziele zu den Perspektiven der Primärmaterialeinsparung sowie der Materialnutzungsrate und den Stufen der europäischen Abfallhierarchie abzulesen. Da das Recycling beispielsweise immer einen gewissen Materialverlust bedingt, ist die Einsparung des Primärmaterials im ersten Moment geringer. Es stellt jedoch die Grundlage der Substitution dar und aufgrund der wesentlichen Mengen, die beispielsweise über eine Verwertung von Beton oder Bodenaushub wieder eingebaut werden, entsteht ein dementsprechend signifikanter Beitrag. Der ÖBB Infrastruktur-Konzern als Abfallbesitzer bzw. Abfallersterzeuger hat im Bereich der Kreislaufwirtschaft infolge der Systemgrenzen nur bedingt Einfluss auf den Umgang mit Abfall. Im Zuge der Umsetzung von Neubau- und / oder Instandhaltungsvorhaben erfolgt der Umgang mit Abfällen innerhalb des ÖBB Infrastruktur-Konzerns im Rahmen der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Sofern keine direkte Wiederverwendung innerhalb eines Vorhabens erzielt werden kann, erfolgt mit der expliziten Beauftragung zur umweltgerechten Verwertung oder Beseitigung ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der Kreislaufwirtschaft (Inputmaterial) in Österreich. Entsprechend dem Abfallwirtschaftsgesetz sowie angrenzenden Gesetzgebungen wie der Deponieverordnung wird somit die Abfallhierarchie bestmöglich durch die Geschäftstätigkeiten unterstützt, wobei der ÖBB Infrastruktur-Konzern als Inputgeber für nachgelagerte Verwertungsprozesse zu sehen ist. Die Zielsetzungen im Bereich Kreislaufwirtschaft tragen dennoch zu einer Förderung der Abfallwirtschaft innerhalb der beschriebenen Möglichkeiten bei. Dabei können im Sinne der Abfallwirtschaft vor allem die Stufen der Abfallvermeidung unterstützt werden. 43 https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-content/glossary/waste-hierarchy.html.
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