Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 92 Kreislaufwirtschaftsgrundsätze: R- Grundsätze *) Beitrag zur Primärmaterialeinsparung (Gering | Mäßig | Wesentlich) Zuteilung zu Materialnutzungsraten Stufe der Abfallhierarchie die primär gefördert wird R1: Vermeiden Mäßig: Material noch nicht in Verwendung Längere Nutzung Instandhaltung Wiederverwendung Umverteilung Abfallvermeidung R2: Umdenken R3: Reduzieren R4: Wiederverwenden Wesentlich: Bereits in Verwendung befindliches Material wird länger verwendet R5: Reparieren R6: Aufbereiten R7: Wiederaufbauen Mäßig: Ein Teil des Produktes wird nicht wiederverwendet Aufbereitung Wiederaufbereitung Vorbereitung zur Wiederverwendung R8: Umfunktionieren R9: Recycling Gering: Fortgeschrittene Stufe der Wiederverwendung auf materieller Ebene, welche immer auch verlustbehaftet ist Recycling Recycling R10: Sonstige Verwertung Gering: Fortgeschrittene Stufe der Wiederverwendung auf materieller Ebene, welche immer auch verlustbehaftet ist Sonstige Verwertung Energetische Verwertung Beseitigung *) Auslegung Beiträge der R*-Grundsätze zu Materialnutzungsraten sowie den Stufen der Abfallhierarchie und der Primärmaterialeinsparung aus der Perspektive der Kreislaufwirtschaftszielsetzungen des ÖBB Infrastruktur-Konzerns. Wie bereits im Unterkapitel „E5-1“ beschrieben, zeichnet sich der Beitrag zur Kreislaufwirtschaft des ÖBB Infrastruktur- Konzerns vor allem durch die dementsprechende Beschaffung, Instandhaltung und Wiederverwendung von Material aus. Dies lässt sich auch aus dem Beitrag der Zielsetzungen zu den Materialnutzungsraten ableiten. Dabei stehen vor allem längere Nutzung auch durch ausgereifte bedarfsorientierte Instandhaltungsstrategien sowie Wiederverwendung im Fokus, wodurch Einfluss auf die Abfallvermeidung besteht. Im folgenden Abschnitt werden weitere Informationen zu den oben dargestellten Zielen sowie zugehörige Maßnahmen erläutert. Durch die Darstellung des Zusammenhangs zwischen den Maßnahmen und den korrespondierenden Zielen werden gleichzeitig Informationen dargelegt, inwiefern die Maßnahmen bei den jeweiligen Zielen zu Aspekten wie Primärmaterialreduktion, Sekundärmaterialförderung oder Förderung kreislauffähiger Gestaltung von Produkten beitragen. Dabei zahlen einige Maßnahmen bei mehreren Zielen, auch standardübergreifend, ein. Neben den Maßnahmen, die konkret eine Zielumsetzung unterstützen, werden am Ende der nachfolgenden Übersicht Maßnahmen dargestellt, welche teilweise die Grundlagen für Zielsetzungen schaffen oder das Thema „Kreislaufwirtschaft“ generell im Unternehmen verbessern und fördern sollen. Ist ein Ziel oder eine Maßnahme in Verzug, wird explizit darauf hingewiesen. Falls im Berichtsjahr eine wesentliche Änderung einer Zielsetzung vorgenommen wurde, wird dies in der Methodikbeschreibung erläutert.
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