Nachhaltigkeitsbericht 2024 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft NB 110 ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 139 S2-4 S2-5 Maßnahmen und Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen Ziel Zieljahr Zielniveau Einheit/KPI Basisjahr Basisjahr- wert Wert 2024 Konzepte Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen Stakeholder:innen-Round- Tables im ÖBB Konzern 2025 10 Personen 2024 5 5 S2-K-3 S2-A-1 Weiterentwicklung der Risikoanalyse des ÖBB Konzerns 2026 n.A. n.A. n.A. n.A. n.A S2-K-3 S2-A-1 Der Ansatz zur Ableitung von Maßnahmen in Bezug auf die potenzielle negative Auswirkung spiegelt sich in den eigenen Einkaufspraktiken und der Weiterführung beziehungsweise dem verstärkten Aufbau und der Beteiligung an Brancheninitiativen und Vereinigungen zum Thema „Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette“ wider. Es wurden dem ÖBB Infrastruktur-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr keine Vorkommnisse im Zusammenhang mit Menschenrechten innerhalb der Wertschöpfungskette gemeldet. Im folgenden Abschnitt werden Informationen zu Zielen im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette gegeben. Sofern der Status der Ziele bzw. der Maßnahmen in den folgenden Tabellen in schwarzer Farbe geschrieben ist, bedeutet das, dass diese wie geplant verlaufen. Rote Farbe bedeutet, dass das Ziel bzw. die Maßnahme in Verzug ist. Ziel: Stakeholder:innen- Round-Tables im ÖBB Konzern Im Jahr 2025 sollen verstärkt Stakeholder:innendialoge geführt werden, damit ein genauerer Einblick in die als wesentlich identifizierte Auswirkung und die nachgelagerten Konsequenzen gewonnen und so potenzielle weitere Maßnahmen abgeleitet werden können. Status Zielumfang Der Zielumgang bezieht sich auf die vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette. Da basierend auf der doppelten Wesentlichkeitsanalyse ein Verstoß gegen den Lieferantenkodex als potenzielle Auswirkung identifiziert wurde, soll im kommenden Geschäftsjahr 2025 genauer auf die Hintergründe eingegangen werden. Dazu werden auch verstärkt die Ergebnisse anderer ESR-Standards, wie beispielsweise die Ressourcenzuflüsse unter E5-4 betrachtet, um sicherzustellen dass wichtige Lieferanten mit großen Massenzuflüssen und deren Branchen betrachtet werden. Durch die Ausweitung der Stakeholder:inneninterviews soll ein besserer Einblick in potenzieller Weise nachgelagerte Konsequenzen für Arbeitskräfte der Wertschöpfungskette sowie notwendige Maßnahmen abgeleitet werden. In Umsetzung Methodik Die Zielerarbeitung erfolgte auf Basis der Ergebnisse der doppelten Wesentlichkeitsanalyse sowie nachgelagerten Stakeholder:innenbefragungen des ÖBB Konzerns, mit Gültigkeit für den ÖBB Infrastruktur-Konzern, in Form von Austauschrunden (Round-Tables). Die Festlegung der Ziele wurde jedoch nicht direkt mit diesen erarbeitet. Die Nachverfolgung der Leistung erfolgt durch das Zielmonitoring gemäß ESRS 2 MDR-T (siehe Status). Die Ermittlung von Erkenntnissen oder Verbesserungsmöglichkeiten fließen im Laufe der Zielumsetzung auch durch den weiteren Informationseintrag der Stakeholder:innen durch eine Fortsetzung der Gespräche mit den Interessensvertreter:innen ein. Wesentliche Änderungen Es liegen keine wesentlichen Veränderungen zu den Vorjahren vor, da es sich um ein neues Ziel gemäß ESRS handelt. Maßnahme: Projekt zum Erfahrungsaustausch Menschenrechte in der Wertschöpfungskette Im Rahmen der Arbeitsgruppe nachhaltige Beschaffung der European Railways Purchasing Conference (ERPC) organisierten die ÖBB mehrere Erfahrungsaustauschtermine zu Ausschreibungskriterien für die Berücksichtigung der Menschenrechte. Dabei wurden Warengruppen wie Solaranlagen, Schienen, Zement und Stahl diskutiert. Der Erfahrungsaustausch soll in diesem Bereich im Jahr 2025 weiter fortgesetzt, um das Wissen ähnlicher Unternehmen zu nutzen. Dies lieferte zusätzliche Einblicke, wie potenzielle negative Auswirkungen reduziert und positive Auswirkungen gefördert werden können. Der Betrachtungsrahmen entspricht wesentlichen Akteuren der Wertschöpfungskette. Mit dieser Maßnahme werden mögliche Verbesserungen der eigenen Praktiken im Bereich der Beschaffung und der Datennutzung erhoben, um wesentlichen negative Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette zu reduzieren. In Umsetzung Maßnahme: Projekt zur Erhöhung der Transparenz in der Wertschöpfungskette Innerhalb der Nachhaltigkeitsinitiative Railsponsible wird derzeit ein Projekt durchgeführt, um gemeinsam die Informationsbasis in Bezug auf die Nachhaltigkeit in ausgewählten Branchen, welche auch eine starke Bedeutung betreffend der sozialen Nachhaltigkeit haben, wie beispielsweise die Elektronikbranche, zu erhöhen. Das Projekt wird im Jahr 2025 weiter fortgesetzt. Dies soll einen verbesserten Einblick in die identifizierte potenzielle Auswirkung sowie genauere Details dazu ermöglichen. Der Betrachtungsrahmen entspricht wesentlichen Akteuren der Wertschöpfungskette. Mit dieser Maßnahme werden mögliche Verbesserungen der eigenen Praktiken im Bereich der Beschaffung und der Datennutzung erhoben, um wesentliche negative Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette zu reduzieren. In Umsetzung 139

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