Nachhaltigkeitsbericht 2024 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft NB 44 ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 73 Ziel: Dekarbonisierung Mobilität Dekarbonisierung der Verschubloks bis 2030 Reduktion THG- Emissionen Wirtschaftst ätigkeit EU- Taxonomie Status Zielumfang & Methodik Verschubloks im Bestandsnetz der ÖBB-Infrastruktur AG. in Umsetzung Maßnahme: Tausch bestehender Verschubloks Elektrohybridverschubloks (Oberleitung, Akku) ersetzen bestehende Diesel- und Elektro-Verschublokomotiven. Geplante Einlieferungen: Erstes Fahrzeug bis 2027, letztes Fahrzeug bis 2029. Durch die Erneuerung der Verschubloks und den Umstieg auf alternativen Antrieb kommt es zu Effizienzgewinnen und Verringerung der Treibhausgasemissionen. ca. 2.200 t CO 2 e nicht abgedeckt geplant Ziel: Dekarbonisierung Mobilität Dekarbonisierung der Rettungszugflotte durch Servicejets bis 2027 Reduktion THG- Emissionen Wirtschaftst ätigkeit EU- Taxonomie Status Zielumfang & Methodik Rettungszugflotte im Bestandsnetz der ÖBB-Infrastruktur AG. in Umsetzung Maßnahme: Tausch bestehender Rettungszüge Beschaffung von Rettungszügen der 3. Generation als Ersatz für die Rettungszüge 1. und 2. Generation (Koralmbahn, Semmering- Basistunnel sowie für das Bestandsnetz). Durch die Erneuerung der Rettungszugflotte durch Servicejets und den Umstieg auf alternativen Antrieb kommt es zu Effizienzgewinnen und Verringerung der Treibhausgasemissionen. n.a. (in Instand- haltungs- flotte Schiene enthalten) nicht abgedeckt in Umsetzung Anpassung an den Klimawandel Der ÖBB Infrastruktur-Konzern verfolgt seit Jahren einen ganzheitlichen Ansatz zur Anpassung an den Klimawandel, der von Forschungsprojekten bis zur praktischen Umsetzung diverser Präventionsmaßnahmen reicht. Forschungsprojekte liefern essenzielle Erkenntnisse für die Entwicklung gezielter Anpassungsmaßnahmen, die anschließend in die Praxis umgesetzt werden. Operative Maßnahmen basieren sowohl auf aktuellen Forschungsergebnissen als auch auf der langjährigen Erfahrung im Umgang mit Naturgefahren. Übergeordnete Klimarisikoanalysen bieten darüber hinaus wertvolle Informationen für die kontinuierliche Überwachung und Steuerung von Klimarisiken, um die Resilienz der Geschäftstätigkeiten gegenüber klimatischen Veränderungen zu gewährleisten. Die Ziele und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel leiten sich aus den strategischen Stoßrichtungen ab. Diese festgelegten Ziele und Maßnahmen dienen dazu, wesentliche physische Klimarisiken zu reduzieren. Der ÖBB Infrastruktur- Konzern setzt eine Vielzahl von Maßnahmen im Bereich des Naturgefahrenmanagements um. Die angeführten Maßnahmen stellen dabei lediglich einen Auszug aus dem Gesamtmaßnahmenportfolio dar. Die nachfolgenden Ziele wurden neu definiert, daher liegen keine Änderungen der Ziele oder der zugrundeliegenden Messmethoden vor. Für die Zieldefinition wurden interne Fachexpert:innen und Stakeholder:innen einbezogen. Die Zielsetzungen beruhen nur indirekt auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, da für die Analyse von Klimarisiken zwar wissenschaftlich fundierte Klimaszenarien herangezogen wurden, die konkreten Zielsetzungen und Maßnahmen leiten sich jedoch primär aus der operativen Geschäftstätigkeit und dem daraus resultierenden Handlungsbedarf ab. Die Zielsetzungen tragen zur Umsetzung der nationalen und internationalen Bestrebungen in der Anpassung an den Klimawandel bei. Dabei wird im größeren Kontext auch der Baustein SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) der Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklung 31 unterstützt. 31 https://www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/nachhaltige-entwicklung-agenda-2030.html. 73

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