Nachhaltigkeitsbericht 2024 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft NB 66 ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 95 Die oben beschriebenen strategischen Richtungen umfassen dabei die Aktivitäten der eigenen Wertschöpfung sowie Aspekte der Wertschöpfungskette, die auf Basis der Wesentlichkeitsanalyse identifiziert wurden. Wie aus der Übersichtstabelle ersichtlich, sind die Tätigkeiten und Aktivitäten rund um den Bau- sowie die Instandhaltung und den Betrieb der Eisenbahninfrastruktur als wesentlich identifiziert worden. Dies gilt daher analog für die wesentlichen Aspekte entlang der Wertschöpfungskette, da große Materialzuflüsse und Abfallströme der ÖBB Infrastruktur AG aus dem Baustoff- und Rohstoffsektor sowie der metallverarbeitenden Industrie stammen. Zur weiteren Eingrenzung und Priorisierung wurden die beschafften Güter unter diesem Gesichtspunkt genauer untersucht, um auf Basis dessen die Wesentlichkeit in der Wertschöpfungskette beizubehalten. Für genauere Informationen betreffend des Vorgehens sei an dieser Stelle auf die Ermittlung der Ressourcenzuflüsse unter Kapitel E5-4 verwiesen. Da Nachhaltigkeitsaspekte auf vielen Ebenen gefördert und gefordert sind, wurden neben den Zielsetzungen für Kernelemente der Wesentlichkeit auch die Reduktion von Schadstoffen durch gezielten Einsatz von Chemikalien, zur Förderung der Kreislaufwirtschaft sowie untergeordnete Aspekte der Ressourceneinsparung bedacht. Die Verantwortung für die Kreislaufwirtschaftsstrategie, sowie die Wahrung der Interessen der wesentlichen Stakeholder:innen und die Verfügbarkeit dieser für Interessensträger:innen wird in Kapitel ESRS 2 Allgemeine Angaben ausführlich beschrieben. E5-2 E5-3 Maßnahmen und Ziele im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft Die nachfolgenden Tabellen geben eine Übersicht über die wesentlichen Zielsetzungen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft in der ÖBB-Infrastruktur AG. In der untenstehenden Tabelle sind die Zielbeschreibungen sowie die geplanten Jahre der Zielerreichung und deren angestrebtes Niveau aufgelistet. Die Zuordnung zu den Stoßrichtungen gibt den Zusammenhang zu den wesentlichen Richtungen innerhalb der strategischen Kreislaufwirtschaft der ÖBB- Infrastruktur AG und ist ganz rechts in der nachfolgenden Tabelle ersichtlich. Ziel Zieljahr Zielniveau Einheit/KPI Basisjahr Basisjahr- wert Wert 2024 Konzepte Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen Ab 2030 wird eine Verwertungsquote von anfallendem Betonabbruch im eigenen Baulos von im Schnitt 10 % angestrebt. Dabei werden jene Bauvorhaben betrachtet, bei denen Betonabbruch anfällt. 2030 +10 % 2024 - 4) - 4) E5-K-1 E5-A-1 E5-F-1 Anwendung von Kreislaufwirtschaftskriterien bei Ausschreibungen im Lead Buyer Segment Infrastruktur bei relevanten 1) Warengruppen bis 2035 2035 90 % 2024 31 31 E5-K-1 E5-A-1 Gesteigerte Rückgewinnung von Gleisschotter durch Gleisbaumaschinen (Schotterbettreinigung) bis 2040 2040 +15 % 2013-2023 (Durch- schnitt) 200kt 199kt E5-K-1 E5-A-1 E5-F-1 Erhöhung des Anteils beim Wiedereinbau von gebrauchten Betonschwellen der Qualitätsstufe 1 & 2 in zulässigen Gleisrängen bis 2030 2030 +10 % 2018-2023 (Durch- schnitt) 5.300 Stk 5.241 Stk E5-K-1 E5-A-1 E5-F-1 Steigerung des Anteils an weiterverwendeten Betonschwellen durch Verkäufe bis 2030 2030 +20 % 2018-2023 (Durch- schnitt) 20.000 Stk 24.621 Stk E5-K-1 E5-A-1 E5-F-1 Erhöhung des Anteils beim Wiedereinbau von altbrauchbaren Schienen 2) in zulässigen Gleisrängen bis 2030 2030 +10 % 2018-2023 (Durch- schnitt) 52.000 m 49.197 Stk E5-K-1 E5-A-1 E5-F-1 95
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