ÖBB Geschäftsbericht 2023
167 Konzern- lagebericht Strategisches Handlungsfeld Arbeitsfähigkeit fördern: – Pilotierung von niederschwelligen, gesundheitsförderlichen Angeboten in Form eines Gesundheitskiosks – Umsetzung spezifischer Präventionsangebote in Form von 5-Risiken Checks – Weiterentwicklung Präsenzmanagement – Schwerpunktjahr psychosoziale Gesundheit Strategisches Handlungsfeld Arbeitsfähigkeit wiederherstellen: – Professionalisierung betriebliche Wiedereingliederung Strategisches Handlungsfeld Integration Gesundheitsmanagement: – Herstellung eines IT-unterstützten Portfoliomanagements – Implementierung von Konzernguidelines für eine zielgruppenorientierte Gesundheitskommunikation ʹ Führungskräfteberatung im Rahmen der Maßnahmenumsetzung zu den Ergebnissen aus der Mitarbeiter:innen- befragung 2024 mit dem Ziel der Steigerung des Arbeitsfähigkeitsindex ʹ Koordination und inhaltliche Begleitung der Revision der ÖBB32 als Richtlinie zur gesundheitlichen Eignung von Mitarbeiter:innen im Eisenbahnbetrieb und dessen Umfeld Weitere wesentliche Maßnahmen Gesundheit, Safety und Security (Auszug) Die Warn-App wird weiterentwickelt | Technische Unterstützung der Triebfahrzeugführer:innen beim „Heranfahren gegen Halt“ zur Reduktion von Signalüberfahrungen. Darmkrebsvorsorge-Schwerpunkt im März | Zusammenarbeit mit TRINICUM Diagnostics mit kostenlosen Darmkrebsvorsorgeuntersuchungen für ÖBB Mitarbeiter:innen. Safety First – Sicher an Bord | Deeskalations- und Sicherheitsseminare für Zugbegleiter:innen, die auf den „Worst Case“ vorbereiten sollen. Einsatz von Exo-Skeletten | Pilot zur Entlastung der Mitarbeiter:innen an drei Standorten der ÖBB-Technische Services-Gesellschaft mbH. G.11. Vielfalt und Chancengleichheit Managementansatz Der ÖBB-Konzern ist in einem in sozialer Hinsicht vielfältigen Mobilitätsmarkt aktiv. Zugleich deckt er mit seinen mehr als 40.000 Beschäftigten eine große Bandbreite an Berufen ab. Das erstreckt sich vom manuellen Verschub bis zum hochkomplexen Finanzmanagement. Vielfalt und Chancengleichheit sind die Voraussetzung, um in all diesen Bereichen neue Mitarbeiter:innen zu finden und für die ÖBB zu begeistern. Gleichzeitig stärkt Vielfalt und Chancengleichheit das Innovationspotenzial und die Resilienz des Unternehmens. Dementsprechend wollen die ÖBB als einer der größten Arbeitgeber des Landes Vorbild für Chancengleichheit für alle Mitarbeiter:innen, für die Förderung von Diversität und Inklusion sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privat sein und damit die Menschen in- und außerhalb des Konzerns ansprechen und begeistern. Chancengleichheit ist ein wesentlicher Faktor moderner Unternehmensführung und Voraussetzung für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg. Die ÖBB setzen sich für umfassende Chancengleichheit ein – unabhängig von Sprache, Geschlecht und Geschlechtsidentität, von Alter, sexueller Orientierung, Herkunft oder Religion. Sie behandeln jeden Menschen mit Respekt und tolerieren keinerlei Diskriminierung. Im besonderen Maße gilt das auch für Menschen mit Behinderungen, die nicht nur als Kund:innen, sondern auch als künftige Mitarbeiter:innen gezielt angesprochen werden. Diversity-Management geht über Chancengleichheit hinaus und nutzt die Vielfalt der Beschäftigten zum Vorteil aller Beteiligten mit dem Ziel, die ÖBB vielfältiger und somit produktiver sowie resilienter zu machen. Die Umsetzung der Maßnahmen im Bereich Vielfalt und Chancengleichheit erfolgt entsprechend den Zielen durch das Lösungscenter Inclusion & Diversity. Ein integrierter Bestandteil der Funktionalstrategie Diversity ist unter anderem die Diversity-Charta 2026, in der die Ziele festgelegt sind. Die Gleichbehandlungspolicy bildet die Grundlage für die Sicherstellung von Gleichbehandlung und gleichen Chancen für Mitarbeiter:innen. Mit der Charta der Inklusion bekennen sich die ÖBB zur Gestaltung eines barrierefreien und inklusionsorientierten Arbeitsumfeldes. LB122 |
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