ÖBB Geschäftsbericht 2023
Konzernlagebericht 90 Ergebnisausblick Die Budget Ǧ und Mittelfristplanung basiert auf den strategischen Konzernzielen. Mit konkreten hinterlegten Initiativen und Maßnahmen unterstützt durch das Programm „Nordstern“ wird der Weg zur Erreichung der strategischen Konzernziele jeweils im mittelfristigen Planungszyklus für die nächsten sechs Jahre abgebildet. Dabei orientieren sich die ÖBB an Maßstäben der Kund:innenzentrierung, Wettbewerbsfähigkeit, operativer Exzellenz und Innovationskraft in ihren Produkten und Services. Unter diesen Gesichtspunkten setzten sich die Y BB zum Ziel, als ௗ Mobilit ¡ ts- und Logistikanbieter ௗ die klare Nummer eins in Y sterreich zu bleiben und zu den wesentlichen Playern in Europa zu geh Ú ren. Dar ò ber hinaus leisten die Y BB einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der festgeschriebenen Zielsetzungen der Energie- und Klimaziele in Österreich, wie sie im Jahr 2018 in der #mission ௗ 2030 festgelegt wurden. Die Planung für das Budget 2024 und den Mittelfristplan 2025 bis 2029 ist wie bereits im Vorjahr geprägt durch die Aus- und Folgewirkungen der geopolitischen Krisen und dem daraus resultierenden inflationären Umfeld. Nach einem Jahrzehnt des moderaten Wirtschaftswachstums vor dem Hintergrund von Niedrigzinsen und -inflationsraten im Kontext relativer wirtschaftlicher und geopolitischer Sicherheit haben sich diese Rahmenbedingungen nachhaltig verändert. Der ÖBB- Konzern hält auch in diesem wirtschaftlichen Umfeld an seinen langfristigen Zielen, dem Ausbau und der Verbesserung des Mobilitäts- und Logistikangebots sowie der Eisenbahninfrastruktur unter den Gesichtspunkten Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Pünktlichkeit, fest. Das Volumen der damit einhergehenden laufenden und zukünftigen Investitionsvorhaben in Verbindung mit den im Vergleich zur Vorjahresplanung höheren Zinsprämissen bedeutet eine weitere Erhöhung des Anspannungsgrades in den operativen Ergebnissen. Das budgetierte EBT des ÖBB-Konzerns für 2024 beträgt rd. 142,7 Mio. EUR und ist damit auf dem Niveau der vorjährigen Mittelfristplanung für das Jahr 2024. EBT-Entwicklung in Mio. EUR 2022 2023 BUD 2024 MFP 2029 Teilkonzern ÖBB-Personenverkehr 158,2 109,1 126,8 399,3 Teilkonzern Rail Cargo Austria 7,3 13,0 3,3 121,3 Teilkonzern ÖBB-Infrastruktur -15,7 7,7 6,4 11,0 ÖBB-Konzern 193,2 111,6 142,7 542,0 D. Immobilienmanagement Mit rd. 23.000 Liegenschaften sind die ÖBB einer der größten Immobilieneigentümer Österreichs. Die ÖBB- Immobilienmanagement Gesellschaft mbH ist eine hundertprozentige Tochter der ÖBB-Infrastruktur AG. Sie agiert als gesamtheitlicher Immobiliendienstleister primär innerhalb des ÖBB-Konzerns. Die ÖBB-Immobilienmanagement Gesellschaft mbH entwickelt und verwertet nicht betriebsnotwendige Liegenschaften und betreut ein umfassendes Portfolio über ihren gesamten Lebenszyklus. Dazu zählen 3.595 Gebäude sowie 1.031 Personenbahnhöfe und Haltestellen. Das Leistungsspektrum umfasst die kaufmännische und technische Hausverwaltung. Das beinhaltet auch die Anlagenverantwortung für grundsätzlich alle Hochbauanlagen des ÖBB- Konzerns inkl. Bahnhöfen. Ihr Verantwortungsbereich umfasst zudem die Erstellung von hochbaurelevanten Qualitätsstandards und Prüfsystemen. Rd. 800 Mitarbeiter:innen sorgen österreichweit für die professionelle und effiziente Abwicklung des umfassenden Leistungsportfolios. Im Geschäftsjahr 2023 konnten für den Teilkonzern ÖBB-Infrastruktur aus der Verwertung von Liegenschaften Ergebnisbeiträge (Erlöse abzüglich Buchwerte und Rückstellungen) in Höhe von rd. 20,5 Mio. EUR (Vj: rd. 72,7 Mio. EUR) erzielt werden. E. Personalbericht Der ÖBB-Konzern zählt zu den größten Arbeitgebern Österreichs und das mit vielfältigen Jobprofilen. Per 31.12.2023 waren konzernweit 43.190 (Vj: 42.603) aktive Mitarbeiter:innen (ohne Lehrlinge) beschäftigt. Das ist ein geringfügiger Anstieg des Personalstands im Vergleich zum Vorjahr. Der ÖBB-Konzern zählt auch zu den größten Ausbildungseinrichtungen Österreichs. Zum Jahresende 2023 waren 1.851 (Vj: 1.766) Lehrlinge in Ausbildung. Hinzu kommen im Berichtsjahr weitere 191 (Vj: 212) Lehrlinge über die Allgemeine Privatstiftung für berufliche Bildung. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter:innen lag im Inland (exkl. Lehrlinge) bei rd. 44,4 (Vj: rd. 44,9) Jahren. Der Frauenanteil (inkl. Lehrlingen) betrug rd. 16,1% (Vj: rd. 15,1%). | LB45
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