Nachhaltigkeitsbericht 2021
ÖBB Nachhaltigkeitsbericht 2021 126 Report Art des Risikos Gesetzte Maßnahme Chance Querverweis auf Themen der Wesent- lichkeitsmatrix Konzern- gesellschaft Schäden und Ausfälle durch Naturgewalten und Extremwetter ereignisse • Forschungsprojekt INGEMAR (intelligentes Naturgefahrenmanagement- und Risikobeur- teilung), um bei Naturereignissen effizienter und proaktiver reagieren zu können • infra:wetter: Warnungen, beispielsweise Starkregen, Gewitter, Schneemengen etc., in verschiedenen Intensitätsstufen per Mail oder SMS, die auf Basis von Usereinstellungen eine bestmögliche Vorbereitung und Planung auf die vorhergesagten Wetterszenarien ermöglichen • Hohe Strecken- verfügbarkeit und Erhalt der Pünkt- lichkeit • Anpassung an den Klimawandel • Innovation & Technologie ÖBB-Infrastruktur AG Schäden durch Natur- gewalten und Extrem wetterereignisse • Durch die Konzeption von wasserdurchläs- sigen Flächenversiegelungen auf Vorplätzen und P & R-Anlagen soll erreicht werden, dass sich diese weniger aufheizen. Somit wird weniger Hitze an die Umwelt abgeben und bei den sich häufenden Starkregenereignissen kann das Regenwasser schneller aufgenom- men bzw. abgegeben werden • Kostenersparnis • Anpassung an den Klimawandel • Klimaschutz ÖBB-Infrastruktur AG Kostentreiber aufgrund der höheren Standards für Klimatisierung von Gebäuden und Fahrzeugen • Effizienter Einsatz von Klimaanlagen, aber auch Forcierung von alternativen Lösungen (vertikale und horizontale Begrünungsformen – natürliche Beschattungen) • Weitere Positio- nierung der ÖBB als Klimaschutz- unternehmen (Wachstumschance, Voraussetzungen für künftige Finanzie- rungen und Investi- tionen) • Kostenersparnis • Steigerung des Wohlbefindens und der Arbeits- fähigkeit der Mitarbeiter:innen • Anpassung an den Klimawandel • Klimaschutz ÖBB-Personen verkehr AG, ÖBB-Infrastruktur AG Einschränkung des Bahnbetriebs (Kapazität und Geschwindigkeit) • Weitere Lärmschutzmaßnahmen setzen bzw. Lärmschutzprogramme weiterführen. Der Fo- kus liegt klar auf infrastruktur- und fahrzeug- seitigen Maßnahmen. Gezielte Forschung und Entwicklung betreiben, um auch neue tech- nologische Ansätze zu prüfen. Zusätzlich For- cierung des Stakeholder:innenmanagements • Voraussetzung für weiteres Wachstum • Emissionen inkl. Lärm ÖBB-Konzern Hohe Rohstoffpreise • Ressourcenschonender Ansatz für den Um- gang mit Rohstoffen, Wasser, Fläche / Boden zum Beispiel durch: • Komponentenaufbereitung und Wiederver- wendung • Ressourcenschonender Ansatz • Mehrfachverwendung von Waschwasser • Forcierung von Kreislaufwirtschaft • Kostenersparnis (Kreislaufwirtschaft) • Ressourcen, Abfall, Wasser, Boden/ Fläche ÖBB-Konzern Langsame Freigabever- fahren durch Behörden • Sinnvolle Planung von gezielten Maßnahmen um negative Umweltauswirkungen zu vermeiden, vermindern bzw. auszugleichen • Berücksichtigung spezifischer umwelt- und naturschutzbezogener Regelwerke bei Neu- und Ausbauprojekten, um neben Genehmigungsverfahren zusätzlichen Schutz gefährdeter Arten zu gewährleiten • Biologisches Monitoring von interessanten Flächen • Anbringen von Vogelschutzkappen und Schutzvorrichtungen vor dem Isolator • Imagegewinn / Reputation • Schnellere Behördenverfahren • Artenvielfalt & Biodiversität ÖBB-Infrastruktur AG
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