Nachhaltigkeitsbericht 2021

17 der Österreichischen Postbus AG: Die Vorbereitungen auf den Einsatz von elf E-Bussen im VOR-Linienverkehr am Schweinbarther Kreuz laufen auf Hochtouren, Betriebsstart ist im De- zember 2022 Eigenproduktion von erneuerbaren Energien weiter forcieren: Neben einem Erweiterungs- und einem Re-Powe- ringprojekt zum Thema „Wasserkraft“ und der Weiterführung des Fotovoltaik- Ausbauprogramms engagieren sich die ÖBB auch im Bereich der Windkraft. Mitte 2022 soll die weltweit erste 16,7-Hz-Prototyp-Windkraftanlage mit circa 3 MW und einer Produktion von 6,75 GWh in Betrieb gehen und diese direkt in die Oberleitung der Ostbahn (Wien – Budapest) einspeisen. Bereich Gebäude Neben dem Mobilitätsbereich als Kernge- schäft der ÖBB sind Gebäude ein weiterer großer Bereich, um konkrete Maßnah- men zur Reduktion von THG-Emissionen zu definieren und Potenziale gezielt zu heben. Die Energieversorgung der Gebäude (Strom, Wärme, Kälte …) und deren Optimierung (beispielsweise durch den Umstieg auf alternative Energieträger oder die Gebäudesanierung) sind hier ein großes Thema. Klares Ziel in diesem Bereich ist die Klimaneutralität 2040 bis 2050. Ziele Definition von konzernweit abge- stimmten Stoßrichtungen um die Reduktion der THG-Emissi- onen aus dem Bereich Gebäu- de strukturiert zu adressieren (Q1/2022) Erstellung Dekarbonisierungs- pfad „Gebäude“ in einer ers- ten Fassung bis Ende 2022 Ausstieg aus ölbefeuerten Heizungsanlagen bis 2030 Highlights 2021 Ausstieg aus ölbefeuerten Heizungsanlagen bis 2030 läuft planmäßig. Die ÖBB-Infrastruktur AG verfügt über insgesamt 250 ölbefeuerte Heizungsanlagen in ihren Bestandsge- bäuden – der Heizölausstieg ist fixiert und erfolgt schrittweise. Die Reihen- folge und die Anzahl der bestehenden ölbefeuerten Heizungsanlagen, welche bis zum Geschäftsjahr 2030 auf Alternativener- gieträger umgebaut werden, wurde in Abhängigkeit ihres Baujahres festgelegt. Im Geschäftsjahr (GJ) 2021 wurden 16 ölbefeuerte Heizungsanlagen abgetragen (Ausgangspunkt GJ 2019 256 Anlagen, Ende GJ 2021 234 Anlagen). Gebäudesanierungen: Potenzialana- lyse und Sanierungsprojekte 2021 („Grüne Immobilie“). Im Jahr 2009 wurde eine Potenzialstudie mit groben Angaben zu Gebäudeflächen und mögli- chen Einsparungspotenzialen für Energie und CO 2 erstellt. Die Studie wurde 2019 um den veränderten Gebäudebestand aktualisiert. Dabei wurden mehr als 4.000 Gebäude mit rund 816.000 Qua- dratmetern Gebäudefläche identifiziert und Energieeinsparungen vereinfacht auf Basis von Wärmedurchgangskoeffizien- ten (je Baujahr) und den Zielwerten des Österreichischen Instituts für Bautechnik berechnet. Daraus wurden folgende Standorte im Berichtsjahr 2021 konkret untersucht und priorisiert: a. Aufnahmege- bäude Pöchlarn b. Bürogebäude Wörgl c. Bad Aussee d. Aufnahmege- bäude Gloggnitz e. Dienstgebäude Wagenwaschan- lage Graz Vbf. Die Sanierungen dieser Standorte sind in ihrer Planungsphase 2021 gestartet worden und stehen nun 2022 kurz vor der Bauausführung. Ausblick 2022 Nächste Schritte Festlegung konzernweiter strate- gischer Stoßrichtungen zur THG- Reduktion im Bereich Gebäude und Erarbeitung Dekarbonisierungspfad „Gebäude“ Gebäudesanierungen „Grüne Immo- bilie“: 2022 sind weitere Sanierungs­ objekte geplant: – Wien Langauergasse Bürogebäude – Wien Stadlau AG – Villach Dienstgebäude Umsetzung weiterer Umbauten für den Ausstieg aus ölbefeuerten Heizungsanlagen > Kimaneutrale Gebäude Die Energieversorgung der Gebäude (Strom, Wärme, Kälte …) und deren Optimierung – beispielsweise durch den Umstieg auf alternative Energieträger oder die Gebäudesanierung – stehen klar im Fokus für konkrete Maßnahmen zur Reduktion von THG-Emissionen. Klares Ziel in diesem Bereich ist die Klimaneutralität 2040 bis 2050. natürlichen und nachwachsenden Ressource

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