Nachhaltigkeitsbericht 2021
ÖBB Nachhaltigkeitsbericht 2021 30 im Personen- und Güterverkehr und von Bussen für den Personenverkehr auf der Straße Umsetzung fahrzeugseitiger Maß nahmen zur Minimierung von Erschüt- terungen / Vibrationen (Zustand des Rollmaterials, Gewicht / Geschwin digkeit und Zusammensetzung von Zügen …) Forschung und Entwicklung – zur Forcierung neuer und innovativer Maßnahmen zur weiteren Verringe- rung von Bahnlärm sowie von Erschüt- terungen und Vibrationen Lärmminderung im Bahnbetrieb durch gezielte Schulung und Information von Mitarbeiter:innen (Lärmschutz anweisungen für Verschub bzw. Betrieb) Klassische Luftschadstoffe Hinweis: CO 2 -Emissionen werden im Baustein Klimaschutz behandelt. Klassische Luftschadstoffe (NO 2 Stick- stoffdioxid, NO X Stickstoffoxid …) werden bei den ÖBB ähnlich wie Treib- hausgasemissionen zu großen Teilen bei Verbrennungsprozessen ausgestoßen – einerseits im Verkehr (z. B. Dieseleinsatz im Schienen- / Bus- u. innerbetrieblichen Verkehr), andererseits bei stationären Anlagen (Heizanlagen). Staub- und Fein- staubbelastungen bei den ÖBB stammen oft auch aus anderen Quellen – vor allem aus Bau- und Erhaltungsprojekten. Zielsetzungen Luftschadstoffe im Verkehr und aus stationären Quellen weiter verringern und auch Staub- beziehungsweise Feinstaubbelastungen gering halten Dabei wird anhand folgender Stoßrich- tungen vorgegangen: Luftschadstoffe im Verkehr – etwa Reduktion von Emissionen aus der Verbrennung (v. a. Stickstoffoxide und Kohlenmonoxid) zum Beispiel durch Motorentechnik (Abgasstandards, Euro-Klassen …) und dem Reifen- und Bremsabrieb (v. a. Stäube) Luftschadstoffe aus der stationären Verbrennung (z. B. Ölheizungen) Staub- bzw. Feinstaubbelastungen durch ÖBB Bau- bzw. Erhaltungs- projekte (in erster Linie Ausbau und Optimierung Schieneninfrastruktur) Lichtverschmutzung und elektromagnetische Felder Lichtquellen wie beispielsweise Bahn- hofsbeleuchtungen und beleuchtete Werbetafeln sind künstliche Lichtquellen und haben teils erhebliche Auswirkun- gen auf das Leben von Tieren, Pflanzen und Menschen. Andererseits sind ausrei- chend beleuchtete Verkehrsflächen auch maßgeblich für die Sicherheit unserer Kund:innen und für den Bahnbetrieb. Beim Thema Lichtverschmutzung ist sensibles Vorgehen gefragt, dasselbe gilt für elektromagnetische Felder. Der Einsatz von elektrischer Energie zur Bahnstromversorgung und der Betrieb elektrischer Anlagen (z. B.: 16,7-Hz-Anlagen, Umspann- bzw. Um- richterwerke, Freileitungs- bzw. Oberlei- tungsanlagen) kann elektromagnetische Immissionen verursachen. Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen können er- forderlich sein um Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Anrainer:innen zu schützen. Die Auswirkungen elektro magnetischer Felder können in vielen be- ruflichen Situationen der ÖBB gegeben sein – sogar bei Büroarbeitsplätzen. Die ÖBB sind von diesem Themenfeld vielfältig betroffen – die Minimierung und der Schutz vor elektromagnetischen Feldern ist daher ein wichtiges Ziel. Zielsetzungen Minimierung von Lichtverschmut- zungen – unter Berücksichtigung des sicheren Bahnbetriebs Reduktion der Einwirkung elektro- magnetischer Felder auf Betroffene (Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Anrainer:innen) Lichtverschmutzung Optimaler Einsatz von Beleuchtungen – unter Berücksichtigung eines sicheren Bahnbetriebs Einsatz geeigneter Leuchtmittel (z. B. Ersatz von Quecksilber Hochdruck lampen) und sinnvolle Planung / Umsetzung von Beleuchtungen (z. B. Verzicht auf direkte Lichtemissi- onen nach oben) – bringt zusätzliche Möglichkeit Energie zu sparen Elektromagnetische Felder Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf Betroffene (Mitarbeiter:in nen, Kund:innen, Anrainer:innen) gering halten v. a. bei Anlagen zur Bahnstrom versorgung beziehungsweise beim POSTBUS. 2.429 Busse der emissionsärmeren Normklassen Euro 5/EEV und Euro 6
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